Betrachtung von Kardinal Schönborn

Betrachtung von Kardinal Schönborn

Kardinal Christoph Schönborn   Gedanken zum Evangelium Das Schönste im Gleichnis ist für mich, dass der Vater den Sohn “schon von weitem kommen sieht”. Er hat also immer auf ihn gewartet. Der barmherzige Vater Lukasevangelium 15,1-3.11-32 “Das Gleichnis vom verlorenen Sohn ist vielleicht das bewegendste unter allen Gleichnissen Jesu”, meint der große Schweitzer Theologe Hans [...]



Der eifersüchtige Bruder von Claudia Sperlich

Der eifersüchtige Bruder Lk. 15,11-32 Die harte Arbeit hab ich gern gemacht. Hab froh und gut gepflügt, gesät, geschnitten. Ließ mich um keine Hilfe zweimal bitten, Hab neues Land und Vieh uns eingebracht. Ich liebe unsre alten Bauernsitten, Dies Land, das grün in goldner Sonne lacht. Ich hab mich mit dem Wildfang nie verkracht! Er [...]


Was bleibt für mich am Ende dieses Evangelium Marathon Tages?

- Wo ist Dein Herz? (Predigt von Padre Michael) – Versöhnt Eucharistie feiern (Padre Michael) – der hörende und der bittende Vater (Augustinus, vgl. totpectore) – Barmherzigkeit und Mutterschoß (JP II, Predigt Illertissen) – Gottesferne durch Sünde (Chrysostomos, Catena) -Hunger nach Wahrheit und die Schweine als unreine Geister (Augustinus u. Beda, Catena) – Futterschoten als [...]


Das Gleichnis des Barmherzigen Vaters in der Catena Lk 15,11-32

Der Text aus der Catena Aurea Weiter sagte Jesus: Ein Mann hatte zwei Söhne. Lukas stellt drei Gleichnisse hintereinander: Das verlorene Schaf, das wiedergefunden wurde; die verlorene Drachme, die wiedergefunden wurde; der Sohn, der tot war und wieder zum Leben zurückgekehrt ist; so werden wir durch ein dreifaches Heilmittel aufgerufen, unsere Sünden zu heilen. Christus [...]


Wo ist mein Herz?

  Diese Frage ist es, die hängenblieb von der Predigt am heutigen Tage. Die Frage an den älteren Sohn. Ja, ich bin ja da… irgendwie… Gehe zur Messe, lese christliche Literatur. Aber wo ist mein Herz? Worauf hin lebe ich? Das ist eine Frage, die mir mein Patron, der Hl. Johannes Maria Vianney immer wieder [...]




Enzyklika über das göttliche Erbarmen, JPII

“Das zweite Wort, das in der Terminologie des Alten Testaments zur Bezeichnung des Erbarmens dient, ist rahamim. Es hat eine andere Nuance als hesed. Während letzteres die Treue zu sich selbst und die »Verantwortung der eigenen Liebe gegenüber« (in gewisser Hinsicht männliche Charakterzüge) hervorhebt, läßt rahamim schon von der Wortwurzel her die Mutterliebe anklingen (rehem [...]